Andreas Schatz

Sachverständiger für:

Altersbestimmung am Zahnschliff von Cerviden (Hirsche)

Kontakt

Geometerweg 45
87629 Füssen
Deutschland

Kennzeichnungen

BDSF geprüfte/r Sachverständige/r Zertifiziert nach ISO/IEC 17024 Öffentlich Bestellte/r und vereidigte/r SV Zertifiziertes Sachverständigen-Büro (DIN EN ISO 9001)

Berufliche Qualifikation

Nach dem metallurgischen Zweig im BRG-Reutte erfolgte die technische Lehrausbildung zum Werkstoffprüfer bei der Plansee SE-Group mit Auszeichnung.

Berufliche Qualifikation durch regelmäßige Fort- und Weiterbildung als technischer Angestellter im Metalllabor, Metallographie, Technologiezentrum, R&D (Forschung und Entwicklung) mit mittlerweile 30 Jahren beruflich bedingter Laborerfahrung.

Entwicklung der Mehrfachschnitt-Technik am Zahnschliff zur Altersbestimmung nach A. Schatz von 1987 in Anlehnung an den einfachen Zahnschnitt nach B. Mitchell von 1697.

– Proben-Präparationstechnik, Feinschliff-Herstellung

– Mikroskopie für Auf- und Durchlich

– Rasterelektronen Mikroskop (REM)

– Digitalmikroskopie

– Bildanalyse

– QS und Projektmanagement

Ausarbeitung und Erstellung von Privat- und Behördlichen Gutachten des Alters von Cerviden und auch des Schwarzwildes am Zahnschliff des Molaren mittels meiner eigens dazu entwickelten Mehrfach-Schnitttechnik nach A. Schatz seit 1987.

Auswertung und fotografische Dokumentation des jeweiligen Alters des Cerviden.

Permanente Optimierung dieser Methode

Intensive Auseinandersetzung mit den biologischen Zusammenhängen der stoffwechselbedingten Bildung des Zahnzementes, der sog. jährlichen Bildung der Alters-Zonierungen.

Abhalten von Fachvorträgen zu diesem Thema für Rotwildhegegemeinschaften und Bewertungskommissionen sowie Jagdbehörden.

Firmenname / Portfolio

Altersbestimmung von Wild Cerviden (Hirsche)

Portrait

Am 8. November 1970 in einer Jägersfamilie im wohl „schönsten Hochtal Europas“, dem Tannheimertal in Tirol geboren.

Bereits mein Opa Alfred Schatz war schon Berufsjäger und zwei seiner Söhne, sprich Onkel Helmut Schatz und Kurt- sind ebenfalls in seine Fußstapfen getreten und wurden BJ in Nesselwängle sowie Haller am Haldensee. Dadurch wurde ich schon von meiner frühesten Kindheit an mit der Jagd vertraut gemacht!

Nach meiner schulischen Ausbildung absolvierte ich dann die Lehre als Werkstoffprüfer mit Auszeichnung zum Landessieger von Tirol und erfuhr dort eine umfassende metallurgische Ausbildung im Metall-Labor der heutigen Plansee SE Group (früher Metallwerk Plansee)

Hier wurde ich unter anderem mit den verschiedensten Probenpräparationstechniken sowie der professionellen Mikroskopie eng vertraut.

Schon in meiner Lehrzeit fertigte ich hin und wieder für Hr. Dr. Rudolf Machenschalk (✝ 20.09.2005), damals noch Vorstandsvorsitzender der Plansee SE-Group und zugleich Landesjägermeister-Stellvertreter von Tirol, die ersten Zahnschliffe von Hirschen an – allerdings noch mit dem „einfachen Schnitt“ nach Mitchell.

Nach der Erlangung der Tiroler Jagdkarte befasste ich mich immer intensiver mit dem für mich hochinteressantem Thema zur Altersbestimmung am Zahnschliff des Molaren!

Ich erarbeitete und entwickelte darum seit 1987 an weg an einer für mich persönlich besseren Methode das Alter exakt bestimmen zu können, daraus resultierend entstand meine Mehrfachschnitt Technik, die optimierte Zahnschliffmethode nach A. Schatz von 1987 – da ich schon recht früh erkannte, dass ein „einfacher Schnitt“ oftmals nicht der Richtige ist!

Mittlerweile kann ich auf meine über 30 Jahre lang gesammelten Erfahrungen zu mehreren tausenden Zahnschliffen mittels meiner Mehrfach-Schnitt-Technik, deren Feinheiten und biologischen Zusammenhängen zu den Unterschieden der stoffwechselbedingten Bildung der Zonierungen am Molaren zurückgreifen!

Ich nutze daher von 1987 an weg immer wieder die mir aktuell zur Verfügung stehenden neuesten Möglichkeiten der Spann- und Probenpräparations- technik, sowie auch die digitale Mikroskopie und lerne dabei nie aus.

Dienstleistungen / Produkte

Genaue Altersbestimmung anhand der Zahnschliffmethode nach A. Schatz von 1987 (Mehrfach-Schnitt-Technik) in Anlehnung an den einfachen Zahnschnitt nach B. Mitchell von 1967.

Freilegung aller gebildeten Zahnzementzonen (Zonierungen) am Molaren bei der Cerviden wie z.B. Rothirsch, Rehbock, Damhirsch und Elch.

Präzise Auswertung mit nachweislicher fotographischer Dokumentation im Gutachten der jährlich gebildeten Zonierungen (auch Altersringe oder Jahreslinien genannt) am 1.Molaren dem M1 oder ggf. auch am M2 und einer Nachvollziehbarkeit des ermittelten Alters.